Das könnte für bescheidene fünf Euro Eintritt mal wieder ein Abend werden,
den man sich besser nicht entgehen lassen und schon jetzt vormerken sollte!!!
in der Milchsack-Farben-Fabrik, Ffm.-Gutleutstraße 294
Vorschau für So., den 7.Oktober um 20 Uhr
SALON BABYLON GALA
Best of Babylon 2010‐2011
Am Sonntag, dem 6. Mai 2012 um 20 Uhr
Im „Salon Babylon“, Gutleutstraße 294, Frankfurt am Main
Die offene Bühne für Kleinkunst diesmal
besonders offen
für besonders originelle, ungahnte Formen und Figuren.
Der Mainzer Schauspiel‐Clown und Vokal‐Akrobat Jan Rachota
ist schon zum vierten Mal im SALON BABYLON. „Ein Wunderwerk
an Zwiespältigkeit, das sich jeglicher Schwerkraft entzieht“, urteilte
die Presse, und:“Dieser Herr verzieht sein Gesicht in einer Art
und Weise, wie es wahrscheinlich sonst kein Mensch kann“. Rachota singt,
schreit und lacht, einfühlsam, erotisch und verrückt. Ohne Requisiten und
minimalistisch im Äußeren, bezaubert er durch sein unvergleichliches
Mienenspiel und seine verblüffende Stimmgewalt.
‐‐‐‐ Mehr über Jan Rachota auf Youtube oder Facebook
Ganz anders, aber ähnlich schwer einzuordnen ist das fulminante Stimmtheater
von Silvia Sauer. Solo und doch sehr vielschichtig, kreiert sie stimmige Welten
und sucht – mit Hilfe ihrer loop station, eines live recorders – nach hörbaren
Antworten auf unerhörte Fragen. Silvia Sauer präsentiert eine klangbetonte
heiter‐skurrile Cuvee aus Stimmungsaufhellern und Wellness für die Ohren.
Komisch‐unschuldig‐dramatisch‐exotisch‐kurvig‐geschwätzig: kunstvoll‐elegant
meistert sie die kurvenreiche Strecke zwischen diesen Slalomstangen.
‐‐‐‐Mehr über Silvia Sauer unter www.stimmtheater.de
Daniela Daub ist „von Kopf bis Fuß auf Jonglieren eingestellt“, macht aber
zunächst keinerlei Anstalten, ihr Handwerk auszuführen. Stattdessen nimmt sie
Platz auf einem Barhocker und plaudert aus dem Leben einer Jongleurin, die
vielleicht doch lieber Chansonsängerin geworden wäre. Charmant und ein
bißchen verschroben moderiert sie, jonglierend, pantomimisch, singend ihre
eigenen Darbietungen: einen Ausschnitt aus ihrem Programm „Jongsong
d’amour“. Poetisch‐charmant‐artistisch‐philosophisch‐komisch.
‐‐‐‐Mehr unter www.danieladaub.de
Und im Duett mit Silvia Sauer präsentiert sie eine Wundertüte, gefüllt mit
Stummvertonungen ohne Film, einem rein visuellen Chanson, japanischem Koi‐
Theater und Emails aus den Tiefen des Spam‐Filters.
SALON BABYLON‐ Gründer Peter P. Peters präsentiert eine kompakte
Kurzfassung seines Programms „Deutsch für Wortgeschrittene – ernsthafte
Sprachspielereien für psychisch Gesunde“. Darin erhält das Publikum eine
Einführung in die hohe Kunst des Maximalreims. Maximalreim? Das bedeutet: es
reimen sich nicht nur die letzten ein, zwei Silben einer Zeile, sondern es reimt
sich jedes Wort und dabei nach Möglichkeit alles außer einem Buchstaben. Noch
nicht klar? Vielleicht hilft ein Beispiel für einen maximal gereimten „Vierender“:
„Wir sollten alle, die sich am LIEBEN LEBEN LABEN, LOBEN“. Aber auch die
monovokalische Dichtkunst kommt zum Zug, durch die man zu verblüffenden
Erkenntnissen und Geschichten gelangen kann, wie zum Beispiel:“Mut tut gut,
nur um uns rum murrt und knurrt Unmut.“
‐‐‐‐Mehr unter www.peterpeters.net
Große Kleinkunst – kleiner Eintrittspreis von fünf Euro. www.salon‐babylon.com
In unserer Zeit der totalen Überflutung mit Bildern und Worten aus zweiter und dritter Hand, in der die Medien uns pausenlos mit beliebig zusammengemischten und – geklebten Inhalten aller Art bombardieren, versucht der SALON BABYLON einen Gegenakzent zu setzen zugunsten von Authentizität und kreativem Austausch. Was im SALON BABYLON präsentiert wird, ist nicht immer medientauglich und auf bequem konsumierbare Art serviert. Aber es ist ehrliche und erlebbare Kleinkunst, vom Kleinkünstler persönlich auf einer Bühne präsentiert, von welcher er danach herabsteigt und sich im Rahmen des sich an das Programm anschließenden SALON BABYLON ansprechbar zeigt. Hier ist auch Raum für den Austausch unter Kleinkünstlern, durch den im SALON BABYLON schon manche Frucht vom Baum der kreativen Zusammenarbeit geerntet werden konnte. Unsere heutige Gesellschaft ist baylonisch in dem Sinne, daß sie als eine unüberschaubare Fülle von menschlichen Möglichkeiten erscheint. Es gibt so unterschiedliche und gegensätzliche Meinungen, Weltanschauungen, Tätigkeiten und Lebensarten, dass eine sinnvolle Verständigung oft unmöglich und bestenfalls auch nicht notwendig ist. Die Kleinkunst aber ist der Oberbegriff für etwas, dass jemand auf einer kleinen Bühne präsentiert, damit es von einem Publikum wahrgenommen und nach Möglichleit verstanden wird. Inhaltlich werden ihr die Grenzen nur durch die Kleinheit der Bühne gesetzt. Kleinkunst ist universell und spannt den Bogen von der Literatur zum Theater, von der Musik zur Pantomime, ja sogar die bildende Kunst gehört auf die Bühne, wenn ein Künstler ein Bild oder eine Skulptur oder eine Konzept‐Idee mitbringen und dazu etwas sagen will. Oder singen, oder tanzen. Durch ihre unüberschaubare Vielfalt reflektiert die Kleinkunst das babylonische Chaos der Welt, in der so viele Menschen sich nicht mehr verstehen, so als würden sie verschiedene und überhaupt nicht verwandte Sprachen sprechen. Aber durch ihre jeweils eigene Ausdrucks‐Sprache, durch ihren Brückenschlag des Künstlers zum Publikum kann sie ein Beitrag sein, das babylonische Chaos des Nichtverstehens ein bißchen zu bändigen.
Ausnahmsweise findet dieser SALON BABYLON nicht am ersten April-Sonntag, sondern erst am zweiten statt, und das ist Ostersonntag, der 8. April. An diesem Tag gibt es auf dem Gelände schon ab 13 Uhr den großen FARBENFABRIK FLOHMARKT mit Musik und Speis und Trank, der dann gegen Abend mit dem Salon Babylon und, ebenfalls um 20 Uhr, einer Aufführung von Sartres “Geschlossene Gesellschaft” im THEATER LANDUNGSBRÜCKEN ausklingen wird.
Unter dem Titel “Kreuzweise”, der ansonsten nicht nur positive Assoziationen weckt (“du kannst mich mal kreuzweise”), werden die Autoren Paul Pfeffer und Peter P. Peters eine Auswahl von mehr oder weniger humoristischen Texten präsentieren, wobei jeder nicht die eigenen, sondern die Gedichte und Texte des anderen vorträgt – über Kreuz, kreuzweise eben. Kabarettisten halten ja gerne Rückschau auf Monate oder Jahre.
Im Gegensatz dazu hat Matthias Wickenhäuser seine hellseherischen Fähigkeiten trainiert, um uns eine VORSCHAU auf die vor uns liegende Zukunft zu geben. Zumindest auf die nächsten Monate bis zur Fußball-Europameisterschaft. Damit hat er nicht mehr und nicht weniger im Sinn als Lebenshilfe: in unserer so kompliziert und komplex gewordenen Welt will er uns Orientierungshilfe und Handlungs-Empfehlungen geben. Joachim Bank (keyboard) und Paul Pfeffer (Saxophon) sorgen mit einer Mischung aus Rock, Swing und Latin für musikalische Intermezzi und sinnliche Erholungspausen von der verbalen Belagerung des Geistes. Außerdem ist – wie immer im “Salon” – Raum für Überraschungen.
Das könnte für bescheidene fünf Euro Eintritt mal wieder ein Abend werden, den man sich besser nicht entgehen lassen sollte!!!
SALON BABYLON am So, 8. April 2012 um 20 Uhr in der Milchsack-Farben-Fabrik, Ffm.-Gutleutstraße 294
Und bitte jetzt schon vormerken: der letzte SALON BABYLON vor der Sommerpause ist am So, dem 6. Mai, ein Gala-Abend mit Jan Rachota, Silvia Sauer, Daniela Daub und Peter P. Peters
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twitter.com/salonbabylon
Zum ersten Mal auf der SALON BABYLON- Bühne ist der Autor und Liedermacher Siggi Liersch aus Mörfelden-Walldorf mit einer Auswahl von Texten und Songs. Der 1954 in Frankfurt geborene Künstler hat neben seiner wechselvollen beruflichen Tätigkeit als Werbetexter, Redakteur, Gesprächstrainer und jetzt Lehrer eine ganze Reihe von CDs und Büchern mit Kurzprosa, Gedichten und Collagen veröffentlicht. Literarisch widmet sich der langjährige Umwelt-Aktivist der “kleinen Form” und schreibt Prosaskizzen, Kurzgeschichten, Balladen und ähnliche Texte, die voller überraschender Wendungen stecken.
Songs von und mit Siggi Liersch auf Youtube
Chantal Chabraque und Tony Riga sind ein Paar wie Genie und Wahnsinn und zugleich Sack und Pack. Im SALON kredenzen sie Auszüge aus ihrem Programm “Love und Lieder”, einen musikalischen Cocktail aus Eigenem und Geklautem, aus Erfüllung und Nicht-Erfüllung, aus Hand und Fuß. Wie übersteht Chantal, die frankophone Chansonette zwischen femme fatale und enfant terrible, ihre ungebremsten Sehnsüchte als Crashtest-Dummy der Leidenschaften?
“Ganz einfach”, sagt sie, frei nach Brecht:”Erst kommt die Liebe, dann kommt die Moral!”
mehr unter www.tony-riga.de
Ein gewisser Kontrapunkt zu Wörtern und Texten wird – nicht zum ersten mal im SALON – von den bemerkenswerten Klängen eines Instrumentes markiert, das von den australischen Ureinwohnern stammt: dem Didgeridoo. Der Frankfurter Sozialpädagoge Fred Sattler, der auch als Lehrer für dieses archaische Blasinstrument tätig ist, wird uns damit wieder in die Nähe der Naturtöne und in die faszinierend reiche Welt der Obertöne (entführen).
SALON BABYLON- Gründer und -Gas(t)geber Peter P. Peters wird auch in zu dessen 35. Auflage wie immer etwas Eigenes zum Programm auf der Kleinkunstbühne beisteuern. Diesmal gibt es nach der beim letzten Mal vergessenen fonesischen Vorschau auf Zwanzig-zwölf eine Kurzfassung des Programms “Und sagte ein einziges Wort….” Darin erkundet der Sprach-Kabarettist die Abgründe und unerwarteten Sinn-Horizonte, die in den alltäglichsten Ein-Wort-Floskeln wie Bitte, Danke, Hallo, “Gesundheit!” und “Genau!” stecken.
mehr unter www.peterpeters.net
SALON BABYLON – Offene Bühne für
Kleinkunst und Literatur Kabarett – Theater – Musik – Lesungen….
zum ersten Mal im neuen Jahr 2012
Nicht zum ersten Mal auf der SALON BABYLON- Bühne ist der Mainzer Schauspielclown und Mundwerkvirtuose Jan Rachota. Aber diesmal bringt er als Partner den Percussionist, Performancekünstler und Texter Steffen Moddrow mit. Die beiden (ent)führen das Publikum und sich gegenseitig in eine veritable Anderswelt……zwischendurch. Und es entsteht Unerwartetes, Ungeahntes, Schlagwerktheater und clowneske Spielräume. Moddrows surreale Bildreihen fügen sich in Rachotas poetische und absurde Weltansichten. Oder anders gesagt: Gerade noch in einem vietnamesischen Reisfeld und Sekunden Später in einer mongolischen Jurte bei volkstümlichem Obertongesang …. und der indianische Schamane tanzt zu zappaeskem Rock’n Roll.
Zwei aus der Impro-Theatergruppe Omlett komplett bekannte Gesichter, Hans Baier und Susanne Nowak, präsentieren diesmal Früchte ihrer literarischen Tätigkeit: Baier etwas RapArtiges zum Thema “Anarchie im Bundestag”, Nowak eine “Short True Story” mit dem Titel “Wer wird MiLionär? Dazu haben sie eine “theatraliterarische” Mini-Impro-Einlage angekündigt, bei der alle, die auf keinen Fall auf die Bühne geholt werden möchten, sich besser nicht in die erste Reihe setzen sollten.(www.omlettkomplett.de)
Auch Mirjam Usbeck und Daniela Daub, zwei frei schaffende Theater-Spielerinnen und unverwechselbar eigensinnige Gewächse der Kleinkunst aus dem Hintertaunus, wirken nicht zum ersten Mal im SALON BABYLON mit. Sie servieren einen Ausschnitt aus ihrem Programm mit dem schönen Titel “Die Liebe ist kein Kuscheltier”. Als Rosa und Erika suchen sie in teils hitzigen Wortgefechten Antworten auf die Frage, was die Liebe denn sonst sein könnte.
SALON BABYLON- Gründer Peter P. Peters wird auch in dessen 34. Auflage so wie immer etwas Eigenes zum Programm auf der Kleinkunstbühne beisteuern. Diesmal geht es ihm um “zeitlose Nachrichten”, und wie man durch Fonesie (nach Peters die Poesie des Fonetischen) dazu gelangen kann. Dabei soll es unter anderem eine fonesische Vorschau auf das Jahr zwanzig-zwölf sowie einen beinahe Wortsportrekord im Maximalreim geben: einen echten Neunender. Ein Neunender? Zur Erklärung, was das ist, hier als Beispiel ein immer wieder beherzigenswerter, maximal gereimter Vierender: Laßt uns alle, die sich am lieben Leben laben, loben!
www.peterpeters.net
Außerdem ist – wie immer im “Salon” - Raum für Überraschungen.
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Das könnte für bescheidene fünf Euro Eintritt mal wieder ein Abend werden,
den man sich besser nicht entgehen lassen sollte!!!
SALON BABYLON am So, 5. Februar 2012 um 20 Uhr
in der Milchsack-Farben-Fabrik, Ffm.-Gutleutstraße 294