VORSCHAU 4 NOVEMBER

Vorschau für So., den 4. November 2012 um 20 Uhr

Das Duo “Triumfiasko” präsentiert Highlights aus seinem aktuellen
Programm:”Alles möglich oder was!?”, dessen Fragestellung sie
folgendermaßen präzisieren:”Was haben kapriziöse Kater, träumende
Dromedare, zaubernde Zebras oder an Kreide-Allergie laborierende
Wölfe in einem MusikMal-Theater zu suchen? Als Betroffene allerhand.
Und sie werden fündig! Es geht um Gefühle.
Um Liebe, Stolz, Eitelkeit, Angst, kurz: um die pralle Palette der Emotionen -
mal total tierisch, und dann wieder allzu menschlich.
www.triumfiasko.de
Und noch ein zweites Duo kommt an diesem Abend, welches im Gegensatz
zum gemischten “Triumfiasko” aus zwei Frauen besteht:“Klara und Giselle”.
Unwiderstehlich verbreiten diese beiden schrägen Künstlerinnen französische
Lebensfreude par excellence und präsentieren einige eigene Versionen von
Edith-Piaf-Chansons. Und unter dem Titel “Lampara” entführt eine faszinierende
Choreographie aus fantasievoller Leuchtball-Jonglage und poetischen Akkordeon
-Klängen den Zuschauer in eine magisch-entrückte Welt. Ein sinnliches Erlebnis aus
Licht und Dunkel, Klang und Stille.
www.duofarfalle.de
SaTIERisches wird von Martin Ebbertz zu hören sein. Zum Beispiel über das “Kargodil,
ein genügsames Tier, es ernährt sich von etwas Tau und herabgefallenem Laub, und
nur an seltenen Festtagen frißt es ein oder zwei Vegetarier…” Ebbertz erzählt nicht nur
Kindern vom Pferd (was so viel bedeutet wie: er lügt wie gedruckt), auch für Erwachsene
hat er allerhand in petto. Wer mehr erfahren möchte von bedrohten und bedrohlichen Tieren
aller Art, dem sei sein “Bestiarium Nonsens”  empfohlen. Von A wie Amürbe bis Z wie Zornisse
ist in dem kleinen Büchlein so ziemlich jedes wichtige, merkwürdige Tier vertreten:
Bankraupe, Christschnepfe, Heizschnucke, Meuchelmotte, Plapperschlange, Schlammassel,
Sesselqualle, Turnfalke….
www.ebbertz.de
Zum zweiten Mal im SALON BABYLON zu Gast ist das junge
Duo “acoustic pieces”, dessen Frontfrau und Komponistin die in Bensheim lebende
Sängerin Suleika “Mimi” Grimm ist. Mit akustischen Instrumenten wie Bass,
Kontrabass, Gitarre und Percussion präsentiert sie mit ihrem Partner
erfrischende, intensive, anregende Stücke aus dem Bereich – wenn man denn eine Art
Genre-Bezeichnung braucht - Indie/Rock/Soul/Pop. Oder auch einfach nur:
“zeitlose Musik”.
SALON BABYLON – Gründer Peter P. Peters will eine Auswahl von Liedern und Gedichten
erzählender Art mitbringen, man könnte auch, wenn man einen Oberbegriff haben möchte,
von Balladen sprechen. Dazu gehört die “Ballade vom Schürzenjäger” und die “Moritat vom
Journalist und der Geschichte”.

VORSCHAU SO 7.OKTOBER

SALON BABYLON
Offene Bühne für Kleinkunst und Literatur
Kabarett – Theater – Musik – Lesungen….

Vorschau für So., den 7.Oktober um 20 Uhr

“Der Existenzgründer – Arbeitskabarett” nennt Christian Bedor seinen
Vor- und Beitrag und führt dazu weiter aus:”Die Deutschen lieben Startups.
Weil das Wort urdeutsche Wurzel hat, nach oben weist – vom ersten
Tag an – für ein neu gegründetes Unternehmen. Startups sind einfach
im Markt er_folg_reich und kriegen unzählige Preise. Ganz egal, wie
viele Marktbegleiter es bereits gibt und weiter geben wird. Wohnen Sie
der Bühnen-Präsentation bei! Erleben Sie, wie es /Der Existenzgründer/
geschafft hat. Und vor allem: womit.”
 
Ebenfalls erstmals im SALON BABYLON zu Gast ist das junge 
Duo “acoustic pieces”, dessen Frontfrau und Komponistin die in Bensheim lebende
Sängerin Suleika “Mimi” Grimm ist. Mit akkustischen Instrumenten wie Bass,
Kontrabass, Gitarre und Percussion präsentiert die Gruppe erfrischende,
intensive, anregende Stücke aus dem Bereich – wenn man denn eine Art
Genre-Bezeichnung braucht - Indie/Rock/Soul/Pop.
 
Klaus Becker aus Kronberg wäre zusammen mit Peter P. Peters als zweiter zu
nennen, wenn man fragt, wem der SALON BABYLON eigentlich sein
Dasein verdankt. Denn Beckers intensive Liebhaberei zur Kleinkunst sucht oder suchte 
ihresgleichen, und durch seine Mitwirkung sowohl auf der Bühne als auch mit Hilfe
seiner sehr guten Kontakte zur regionalen Kleinkunst-Szene hat das Projekt “Salon Babylon”
manche Durststrecke überstanden. Für diesmal hat Klaus Becker eine poetische performance
angekündigt: “tiefschwarze Gedichte hinterm Tuch” – und andere Sachen.
 
Wieder einmal sein Kommen hat der immer willkommene blues-harp -Virtuose
Henning Eichler aus Dreieich zugesagt. Obwohl er schon lange fest zur
erfolgreichen Blues-Formation ”blues blend” gehört, ist sein musikalisches
Spektrum mit dem Blues (der ja seinerseits unerschöpflich genug ist) keineswegs
erschöpft. Dies merkt man nicht nur an seiner imposanten Sammlung von dutzenden
von verschiedenen Mundharmonikas, sondern auch an seiner eigenen,
fulminanten CD “harmonicana”.
 
Eine radikale Reform und Erneuerung unserer deutschen Sprache fordert
Salon-Babylon-Gründer Peter P. Peters. Ihm zufolge ist es nach der abgeschlossenen
Rechtschreibreform an der Zeit für eine Reformierung der Sprache selbst und ihrer
Ausdrucksmöglichkeiten durch Wortbildung und Grammatik. Dabei will Peters sein
“Rat-Rad” zum Einsatz bringen, eine einfache, aber leistungsfähige, von Hand
betriebene “Maschine” zum Generieren neuer, sinnvoller Worte wie ausmischen,
sich einlieben oder versehnen.
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Das könnte für bescheidene fünf Euro Eintritt mal wieder ein Abend werden,
den man sich besser nicht entgehen lassen und schon jetzt vormerken sollte!!!
 
 

salon babylon am 2 september 2012 vorschau

Vorschau für So., den 2. September um 20 Uhr

Erstmals zu Gast auf der Salon-Babylon-Bühne) ist das bunt-emotionale
Musik-Mal-Theater ”Triumfiasko”, ein Duo, das aus Regine Neubert (Geige,
Flöte, Stimme) und Gottfried Fuchs (Gitarre, Stimme, Farbe, Pinsel) besteht. Die
beiden präsentieren einen Querschnitt ihres aktuellen Programms “Alles möglich
oder was - Summasummarumoristische MaLiederaturiositätlichkeiten”. Die Spannweite recht
von hybriden Hähnen bis zu kühnen Kühen, und zu schrägen wie besinnlichen Geschichten
rund um Fettnäpfchen, Grenzerfahrungen und Alltagskomik erklingt Klassik, Rock, Pop,
Kinderlieder und selbst Komponiertes.
Mehr unter www.triumfiasko.de
Ebenfalls neu im SALON BABYLON ist der Büdinger Komik-Autor und Inhaber des
“Büros für verantwortungsvollen Humor & feine Ironie”  Jörg Grunewald. Er präsentiert ein
kabarettistisches Spiegelbild unserer Gesellschaft zwischen unlösbaren Alltagsproblemen
und tagesaktuellen Themen. In seinem Programm “Mutti, ich will kein Schnulli sein” befaßt er
sich mit Fragen wie: Warum habe ich neulich zwölf Minuten Teleshopping für einen Gemüsehobel
mit Hingabe heimlich geschaut?
Mehr unter www.joerg-grunewald.de
Immer wieder gern gesehen und gehört im SALON BABYLON ist Fred Sattler mit seinem Didgeridoo,
dem traditionellen, archaischen Blasinstrument der australischen Ureinwohner. Mit seinem leicht rhythmisierten,
naturtonnahen, obertonreichen und meditativen Dauerton setzt es einen erholsamen Kontrapunkt zum
Schwall der Worte und Texte.
Noch ein Stammgast im Salon Babylon ist der Kelkheimer Autor und Musiker Paul Pfeffer. Diesmal hat er zwei
Geschichten mitgebracht, in denen es um Tiere geht, die aber keine Tiergeschichten sind. Sondern in diesen
Texten geht es um die Frage: wo hört die sogenannte Realität auf und wo fängt das Wunderbare an?
Wie immer mit von der Partie ist SALON-BABYLON-Gründer Peter P. Peters, der sich
schwerpunktmäßig mit Alltagsfloskeln wie “Schönes Wochenende”  und Einwort-Äußerungen wie “Genau!”
beschäftigen will. Dabei stellt sich unter anderem heraus, wie gefährlich die harmlos scheinende Wendung
“Einen schönen Tag noch!” werden kann, wenn man nur eines der vier Worte betont.
Mehr unter www.peterpeters.net
Außerdem ist – wie immer im “Salon”  - Raum für Überraschungen.

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Das könnte für bescheidene fünf Euro Eintritt mal wieder ein Abend werden,
den man sich besser nicht entgehen lassen und schon jetzt vormerken sollte!!!
SALON BABYLON am So, 2. September  2012 um 20 Uhr
in der Milchsack-Farben-Fabrik, Ffm.-Gutleutstraße 294

Salon Babylon – Warum?!

In unserer Zeit der totalen Überflutung mit Bildern und Worten aus zweiter und dritter Hand, in der die Medien uns pausenlos mit beliebig zusammengemischten und – geklebten Inhalten aller Art bombardieren, versucht der SALON BABYLON einen Gegenakzent zu setzen zugunsten von Authentizität und kreativem Austausch.  Was im SALON BABYLON präsentiert wird, ist nicht immer medientauglich und auf bequem konsumierbare Art serviert. Aber es ist ehrliche und erlebbare Kleinkunst, vom Kleinkünstler persönlich auf einer Bühne präsentiert, von welcher er danach herabsteigt und sich im Rahmen des sich an das Programm anschließenden SALON BABYLON ansprechbar zeigt.  Hier ist auch Raum für den Austausch unter Kleinkünstlern, durch den im SALON BABYLON schon manche Frucht vom Baum der kreativen Zusammenarbeit geerntet werden konnte. Unsere heutige Gesellschaft ist baylonisch in dem Sinne, daß sie als eine unüberschaubare Fülle von menschlichen Möglichkeiten erscheint. Es gibt so unterschiedliche und gegensätzliche Meinungen, Weltanschauungen, Tätigkeiten und Lebensarten, dass eine sinnvolle Verständigung oft unmöglich und bestenfalls auch nicht notwendig ist.  Die Kleinkunst aber ist der Oberbegriff für etwas, dass jemand auf einer kleinen Bühne präsentiert, damit es von einem Publikum wahrgenommen und nach Möglichleit verstanden wird. Inhaltlich werden ihr die Grenzen nur durch die Kleinheit der Bühne gesetzt. Kleinkunst ist universell und spannt den Bogen von der Literatur zum Theater, von der Musik zur Pantomime, ja sogar die bildende Kunst gehört auf die Bühne, wenn ein Künstler ein Bild oder eine Skulptur oder eine Konzept‐Idee mitbringen und dazu etwas sagen will. Oder singen, oder tanzen.  Durch ihre unüberschaubare Vielfalt reflektiert die Kleinkunst das babylonische Chaos der Welt, in der so viele Menschen sich nicht mehr verstehen, so als würden sie verschiedene und überhaupt nicht verwandte Sprachen sprechen. Aber durch ihre jeweils eigene Ausdrucks‐Sprache, durch ihren Brückenschlag des Künstlers zum Publikum kann sie ein Beitrag sein, das babylonische Chaos des Nichtverstehens ein bißchen zu bändigen.