VORSCHAU FÜR DEN 6.MAI

SALON BABYLON GALA
Best of Babylon 2010‐2011
Am Sonntag, dem 6. Mai 2012 um 20 Uhr
Im „Salon Babylon“, Gutleutstraße 294, Frankfurt am Main
Die offene Bühne für Kleinkunst diesmal
besonders offen
für besonders originelle, ungahnte Formen und Figuren.
Der Mainzer Schauspiel‐Clown und Vokal‐Akrobat Jan Rachota
ist schon zum vierten Mal im SALON BABYLON. „Ein Wunderwerk
an Zwiespältigkeit, das sich jeglicher Schwerkraft entzieht“, urteilte
die Presse, und:“Dieser Herr verzieht sein Gesicht in einer Art
und Weise, wie es wahrscheinlich sonst kein Mensch kann“. Rachota singt,
schreit und lacht, einfühlsam, erotisch und verrückt. Ohne Requisiten und
minimalistisch im Äußeren, bezaubert er durch sein unvergleichliches
Mienenspiel und seine verblüffende Stimmgewalt.
‐‐‐‐ Mehr über Jan Rachota auf Youtube oder Facebook
Ganz anders, aber ähnlich schwer einzuordnen ist das fulminante Stimmtheater
von Silvia Sauer. Solo und doch sehr vielschichtig, kreiert sie stimmige Welten
und sucht – mit Hilfe ihrer loop station, eines live recorders – nach hörbaren
Antworten auf unerhörte Fragen. Silvia Sauer präsentiert eine klangbetonte
heiter‐skurrile Cuvee aus Stimmungsaufhellern und Wellness für die Ohren.
Komisch‐unschuldig‐dramatisch‐exotisch‐kurvig‐geschwätzig: kunstvoll‐elegant
meistert sie die kurvenreiche Strecke zwischen diesen Slalomstangen.
‐‐‐‐Mehr über Silvia Sauer unter www.stimmtheater.de
Daniela Daub ist „von Kopf bis Fuß auf Jonglieren eingestellt“, macht aber
zunächst keinerlei Anstalten, ihr Handwerk auszuführen. Stattdessen nimmt sie
Platz auf einem Barhocker und plaudert aus dem Leben einer Jongleurin, die
vielleicht doch lieber Chansonsängerin geworden wäre. Charmant und ein
bißchen verschroben moderiert sie, jonglierend, pantomimisch, singend ihre
eigenen Darbietungen: einen Ausschnitt aus ihrem Programm „Jongsong
d’amour“. Poetisch‐charmant‐artistisch‐philosophisch‐komisch.
‐‐‐‐Mehr unter www.danieladaub.de
Und im Duett mit Silvia Sauer präsentiert sie eine Wundertüte, gefüllt mit
Stummvertonungen ohne Film, einem rein visuellen Chanson, japanischem Koi‐
Theater und Emails aus den Tiefen des Spam‐Filters.
SALON BABYLON‐ Gründer Peter P. Peters präsentiert eine kompakte
Kurzfassung seines Programms „Deutsch für Wortgeschrittene – ernsthafte
Sprachspielereien für psychisch Gesunde“. Darin erhält das Publikum eine
Einführung in die hohe Kunst des Maximalreims. Maximalreim? Das bedeutet: es
reimen sich nicht nur die letzten ein, zwei Silben einer Zeile, sondern es reimt
sich jedes Wort und dabei nach Möglichkeit alles außer einem Buchstaben. Noch
nicht klar? Vielleicht hilft ein Beispiel für einen maximal gereimten „Vierender“:
„Wir sollten alle, die sich am LIEBEN LEBEN LABEN, LOBEN“. Aber auch die
monovokalische Dichtkunst kommt zum Zug, durch die man zu verblüffenden
Erkenntnissen und Geschichten gelangen kann, wie zum Beispiel:“Mut tut gut,
nur um uns rum murrt und knurrt Unmut.“
‐‐‐‐Mehr unter www.peterpeters.net
Große Kleinkunst – kleiner Eintrittspreis von fünf Euro. www.salon‐babylon.com

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